Überraschen Sie mit interkultureller Kompetenz

11.07.2018

Der Umgang mit anderen Kulturen gehört heutzutage nicht nur im beruflichen, sondern auch im privaten Umfeld zum Alltag. Damit einem erfolgreichen Miteinander nichts im Weg steht, ist es wichtig sich mit den Gepflogenheiten und Bräuchen fremder Länder auseinander zu setzen. Dazu gehört aber auch, anderen Kulturen mit Verständnis und Respekt zu begegnen.

Damit Sie beim ersten Kennenlernen gleich glänzen können, haben wir für Sie ein paar Basics zusammengestellt.  

Pünktlichkeit
In Deutschland gehört es zum guten Ton pünktlich bei Terminen zu erscheinen. Sei es bei geschäftlichen oder privaten. Zu spät kommen wird schnell als Respektlosigkeit oder Desinteresse gewertet.
Noch schlimmer ist eine Verspätung im asiatischen Raum. Es kommt einem Affront gleich, nicht auf die Minute pünktlich zu sein. Ganz anders sieht es dagegen in Italien, Spanien oder Türkei aus. Unpünktlichkeit ist dort ganz normal und wird nicht negativ bewertet.  

Begrüßung
Unser klassisches Händeschütteln kommt nicht bei jeder Kultur gut an. So ist es zum Beispiel in England oder den USA ungewöhnlich sein Gegenüber per Handschlag zu begrüßen. In Russland und Saudi-Arabien werden Männer per Handschlag begrüßt, bei Frauen hingegen sollten Sie sich auf ein Kopfnicken beschränken.
Lernen Sie einen Geschäftspartner aus Japan kennen, werden zuerst Visitenkarten ausgetauscht. Nehmen Sie die Karte mit beiden Händen und betrachten Sie die Karte aufmerksam. Stecken Sie die Visitenkarte bloß nicht einfach in die Tasche. Besonders respektvoll ist es, noch über Details auf der Karte zu sprechen wie z.B. das Logo. Übrigens: Laut Knigge gehört es sich auch in Deutschland nicht die Visitenkarte einfach ungelesen wegzustecken.

Smalltalk
Während in Deutschland Smalltalk häufig als belanglose Zeitverschwendung empfunden wird, ist es gerade in China, Japan und den arabischen Ländern essenziell um Vertrauen aufzubauen. Auch unsere französischen Nachbarn legen großen Wert auf diese Form des ersten Herantastens, um Gemeinsamkeiten zu finden. Egal woher Ihr Gegenüber kommt: Vermeiden Sie auf jeden Fall Themen wie Religion, Politik oder Krankheiten.

Nein sagen
Deutsche sind dafür bekannt offen mit Kritik umzugehen und sich Konflikten direkt zu stellen. Doch gerade in asiatischen Kulturen ist diese Offenheit befremdlich. Ihn China werden Sie von Ihrem Gesprächspartner vermutlich nie ein „Nein“ zu hören bekommen. Stattdessen wird Ihr Gegenüber Ihnen mitteilen, dass er über Ihr Angebot nachdenken wird. Auch in Indien wird statt einem klaren „Nein“ lieber indirekt abgelehnt. Entweder indem Sie keine Antwort auf Ihre Frage bekommen oder einfach das Thema gewechselt wird. Hier ist ein hohes Maß an Konzentration erforderlich um die Aussagen zwischen den Zeilen zu erfassen.

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